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Deutschland hat einen neuen katholischen Machthaber
Friedrich Merz, der der nächste deutsche Bundeskanzler werden soll, ist ein praktizierender Katholik. Angesichts der Tatsache, dass die römisch-katholische Kirche die größte religiöse Gruppe in Deutschland ist, ist dies nicht überraschend. Aber seit fast drei Jahrzehnten wird Deutschland von protestantischen Bundeskanzlern (Gerhard Schröder und Angela Merkel) oder einem ohne Religionszugehörigkeit (Olaf Scholz) regiert. Merz ist nicht nur privat katholisch, einige seiner Äußerungen deuten darauf hin, dass sein Glaube tiefgreifende Auswirkungen auf die Zukunft Deutschlands haben könnte.
Nach der langen Herrschaft der protestantischen Kanzlerin Angela Merkel präsentiert die Christlich Demokratische Union (cdu) nun wieder einen katholischen Kanzler, wie sie es in der Vergangenheit oft getan hat. Diese Wiederbelebung bringt deutliche Unterschiede mit sich.

- Merkel konzentrierte sich darauf, um Vergebung für Deutschlands Vergangenheit zu bitten, öffnete die Grenzen für Migranten und setzte sich für Multikulturalismus ein.
- Merz ermutigt die Deutschen, stolz auf ihre Geschichte zu sein, will illegale Einwanderer fernhalten und die historische Kultur Deutschlands stärken.
In den frühen 2000er Jahren schlug Merz eine Leitkultur vor, an die sich die Flüchtlinge anpassen müssten. Im Jahr 2023 verwendete er den Begriff erneut:
Wenn wir von Leitkultur sprechen, von unserer Art zu leben, dann gehört für mich dazu, vor Weihnachten einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Es ist die Art von christlich-abendländisch geprägter kultureller Identität, die sich über Generationen überträgt, von der unsere Kinder geprägt sind, und die sie dann so oder so ähnlich selbst weitertragen. ... Ich wundere mich ein bisschen, dass es offenbar für viele ein Problem ist, wenn wir das so sagen.
Unter Bezugnahme auf die Kommentare von Merz schrieb die Deutsche Welle am 21. Dezember 2023:
Das Konzept der Leitkultur ist seit den späten 1990er Jahren Teil der deutschen Politik, aber immer noch nicht besonders gut definiert.
So ist es oft nicht klar, ob der Begriff Beispiele für die etablierte deutsche Kultur auflistet, die Migranten akzeptieren und respektieren sollten, oder ob sie sie selbst übernehmen sollten.
Liberalere Politiker nehmen oft Anstoß an dem Konzept und schlagen lieber vor, die Einwanderer als Teil der multikulturellen Gesellschaft Deutschlands zu integrieren. Einige Kritiker des Konzepts sehen eine direkte Parallele zu dem von den Nazis propagierten Konzept der „Germanisierung“.
Merz ging in seinen am Donnerstag veröffentlichten Kommentaren keineswegs so weit, dass er sagte, jeder solle selbst einen Baum haben.
Allerdings hat Merz als cdu-Vorsitzender die Idee der Leitkultur aggressiver vertreten als seine Vorgängerin Angela Merkel, insbesondere die Vorstellung, dass Neuankömmlinge verpflichtet werden sollten, sich zumindest an diese Bräuche anzupassen und sie in einigen Fällen sogar zu übernehmen.
Vor weniger als zwei Wochen hat die CDU einen Entwurf für ihre Vision von Deutschlands Zukunft veröffentlicht. Unter den politischen Punkten, die in dem Papier hervorgehoben wurden, war einer mit dem Titel „Mut zur Leitkultur: Nur wer sich zu unserer Leitkultur bekennt, kann sich integrieren und deutscher Staatsbürger werden.“
Obwohl Merz es selten offen ausspricht, prägen seine religiösen Überzeugungen seine Politik. In einem Beitrag für die Welt am Sonntag im Jahr 2019 stellte er fest, dass es einen neuen „Kulturkampf“ um die Zukunft der freiheitlich-liberalen Ordnung gibt und dass die zunehmende Verfolgung von Christen auf der ganzen Welt „ein Anschlag auf unsere Freiheit“ ist.
Die Bibel offenbart in Offenbarung 17, dass Deutschland und ganz Europa ihr katholisches Erbe wiederbeleben werden – unter 10 prophezeiten „Königen“ oder starken Führern. Der verstorbene Herbert W. Armstrong hat immer gelehrt, dass diese Führer katholisch sein werden. In der Plain Truth (Klar&Wahr) vom Juli 1961 schrieb er:
Wir haben gesagt - wie es auch in den Prophezeiungen Ihrer Bibel heißt -, dass dieses symbolische prophetische „Tier“, wenn es vollständig aus seinem „Abgrund“ auftaucht, die Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche als „höchste Autorität“ erfordern wird, die allein in der Lage sein wird, diese 10 Nationen in einer politischen und militärischen Union zusammenzuschweißen.
Diese biblische Prophezeiung findet sich in Offenbarung 17. „Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. ... Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier" (Verse 7 und 12-13).
Eine Frau in der biblischen Prophezeiung steht symbolisch für eine Kirche, und ein Tier steht symbolisch für ein Reich und seinen Herrscher. Unsere kostenlose Broschüre Wer oder was ist das prophezeite Tier? erklärt diese Prophezeiung im Detail.
Die Bibel offenbart, dass sich unter der Führung der römisch-katholischen Kirche 10 autoritäre Anführer unter einem obersten Anführer vereinen werden.
Friedrich Merz ist selbst ein praktizierender Katholik. Er wurde im katholischen Sauerland geboren, wo er als Messdiener an der katholischen Jugendgemeinde teilnahm. Er wurde Mitglied einer katholischen Studentenverbindung und des katholischen Sozialverbandes Kolpingwerk.
Merz wird auch von dem Mann unterstützt, von dem Posaune-Chefredakteur Gerald Flurry glaubt, dass er Europas oberster Anführer werden könnte: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur am 17. Januar 2020: „Für mich bleibt momentan als Einziger unter den Unionspolitikern ein Friedrich Merz, den ich als durchaus für diese Aufgabe geeignet halte oder den ich wählen würde.“
Wenn Sie mehr über diese Prophezeiungen erfahren möchten, fordern Sie ein kostenloses Exemplar von Wer oder was ist das prophezeite Tier? , von Herbert W. Armstrong an.