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Parolin: Europas „Zukunft kann nur auf der Vergangenheit aufgebaut werden“

Stanislav Ivanov/Global Images Ukraine via Getty Images

Parolin: Europas „Zukunft kann nur auf der Vergangenheit aufgebaut werden“

Um die „großen Herausforderungen“ in den Bereichen Kultur, Handel und Migration zu bewältigen, rief der vatikanische Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin in einem Interview mit Eco di Bergamo am 15. Februar Europa dazu auf, „sich selbst neu zu entdecken“ .

„Europa verfügt derzeit über gute Antikörper, um Krisen und Herausforderungen standzuhalten“, sagte Parolin. „Aber das größte Problem ist das Fehlen von Ideen für die Zukunft, die es ihm erlauben, mit Entschlossenheit auf die internationale Konkurrenz zu reagieren.“ Parolin glaubt außerdem, dass die Schwäche Europas ein falsches Verhältnis zu seiner eigenen Geschichte ist, „eine tiefe und teilweise berechtigte Angst vor seiner Vergangenheit.“

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Diese Geschichte umfasst die Verfolgung von Juden, die Folterung und Tötung von Abweichlern, Religionskriege auf dem Kontinent, Kreuzzüge und Weltkriege. Aber Parolin glaubt, dass das Heilige Römische Reich, das eine Union von Kirche und Staat war, auch „viele helle Momente“ hatte.

Wenn Europa nicht zu dieser Vergangenheit zurückkehre, so Parolin, werde es bei der Bewältigung seiner Herausforderungen scheitern. Er kritisierte Formulierungen in der Europäischen Verfassung, die bewusst die christlichen Wurzeln des Kontinents ausklammern. „Anstatt Europa auf seinen tiefen Fundamenten und Wurzeln aufzubauen, hat man einen wechselnden Wertekonsens bevorzugt“, sagte er. „Aber die Zukunft kann nur auf der Vergangenheit aufgebaut werden.“

Seine Worte spiegeln die Worte von Papst Johannes Paul II. wider, der am 9. November 1981 sagte:

Man kann sagen, dass die europäische Identität nicht ohne das Christentum zu verstehen ist und, dass es genau im Christentum ist, wo man diese gemeinsamen Wurzeln findet, durch die der Kontinent seine Zivilisation hat heranreifen sehen: seine Kultur, seine Dynamik, seine Aktivität, seine Kapazität für konstruktive Erweiterung auch in anderen Kontinenten; mit einem Wort, alles was seinen Ruhm vervollständigt. ...

Findet euch selbst wieder. Bleibt so. Entdeckt eure Ursprünge, belebt eure Wurzeln wieder. Kehrt wieder zurück zu den authentischen Werten, die eure Geschichte glorreich und eure Anwesenheit so segensreich in den anderen Kontinenten machte.

Zu diesem Aufruf schrieb der Chefredakteur der Posaune, Gerald Flurry, in der Philadelphia Posaune vom August 1998:

Während der Inquisition wurden über 50 Millionen unschuldige Menschen im Namen des „Christentums” getötet! Das ist richtig–50 Millionen! Und man kann noch mehrere Millionen als Opfer des Heiligen Römischen Reiches hinzufügen. Sollte nicht die ganze Welt einen Papst fürchten der sagte: „Entdecken Sie ihren Ursprung, belebt eure Wurzeln. Kehrt zurück zu den authentischen Werten, die eure Geschichte glorreich machte”? Diese „Ursprünge” und „Wurzeln” und diese „Geschichte” verursachten, dass viele Millionen von Menschen starben!”

Europa steht heute an einem Scheideweg. Bedroht von den aufstrebenden Mächten Russland und China und im Stich gelassen von den Vereinigten Staaten, bleibt seine Zukunft weitgehend unentschieden. Der Vatikan sieht eine Chance, Europa zu seinen Wurzeln zurück zu führen. Damit dies geschieht, braucht Europa nicht nur eine neue politische Führung, sondern auch eine religiöse Führung.

Papst Franziskus könnte auf dem Sterbebett liegen und nicht mehr in der Lage sein, diese Führung zu übernehmen. Parolin, der als starker Anwärter auf die Nachfolge von Franziskus gilt, könnte die Gelegenheit bekommen.

Wer auch immer der nächste Papst sein wird, das Heilige Römische Reich wird bald wieder zu seiner historischen Stärke und mehr zurückkehren.

Offenbarung 17 bezieht sich auf ein Reich, das durch ein Tier symbolisiert wird, das von einer Kirche kontrolliert wird, die durch eine Frau symbolisiert wird, die auf dem Tier reitet. Dies ist eine Prophezeiung über das Heilige Römische Reich. Aber das Kapitel zeigt ausdrücklich, dass das Reich sieben Mal auferstehen würde, bis zur Wiederkunft Jesu Christi (Vers 14).

Während viele es nicht erkannten, war der letzte, der Europas Vergangenheit „wiederentdeckte“, Adolf Hitler. Er verehrte Karl den Großen und andere Herrscher des Heiligen Römischen Reiches. Er brachte die Kronjuwelen von Wien nach Nürnberg.

Die Bibel prophezeit, dass dieses Reich ein weiteres Mal aufsteigen wird. Die Zukunft Europas wird in der Tat „auf der Vergangenheit“ aufbauen, genau wie Parolin es fordert. Diese prophezeite Erweckung wird zwar blutig sein, aber sie wird auch nur von kurzer Dauer sein.

Wenn Sie mehr über diese erstaunlichen Prophezeiungen und ihre Erfüllung erfahren möchten, lesen Sie unsere kostenlose Broschüre Deutschland und das Heilige Römische Reich.

DEUTSCHLAND UND DAS HEILIGE RÖMISCHE REICH

Vielen Menschen sind sich der von Deutschland im 2. Weltkrieg begangenen Gräueltaten bewusst, betrachten sie aber als vergangene Geschichte. Diese Menschen befinden sich in völliger Unkenntnis was das Vermächtnis betrifft, auf das sich Adolf Hitler bei der Schaffung seiner Nazi-Kriegsmaschinerie stützte. Sein 3. Reich war lediglich die jüngste Auferstehung eines kriegsführenden Reiches mit einer langen und blutigen Geschichte. Wussten Sie, dass die Bibel von seinem Regime prophezeite - genauso wie von dem furchtbaren Erscheinen einer letzten Auferstehung in unseren Tagen?